| Richtig geraten. Das bin ich. Ich denke aber einmal, dass das nur diejenigen interessiert, die jetzt immer noch nicht weitergeklickt haben, weil sie aus irgendeinem unerfindlichen Grund interessiert, wer hinter dieser Seite steckt. Ich selbst bin zwar Anhänger tabellarischer Lebensläufe, jedoch ist dieses meine Seite, auf der ich mich selbst darstellen will und so erwarte ich auch von demjenigen, der sich für meine Wenigkeit interessiert, dass er ein wenig Zeit aufbringt und den ganzen Text liest, um über mich etwas zu erfahren. Im Folgenden duze ich den Leser meiner Seite, da ich selber auch nur noch in bestimmten Situationen sieze und diese hier nicht dazu gehört. Mein Name ist also Christian Campe, wie Du auch schon unschwer dem Titel oben in Deinem Netznavigator entnehmen kannst. Ich bin ein wirklich typischer Löwe und muss jedes Mal darüber lachen, dass die Leute eher wissen, welches Sternzeichen sie sind, als dass sie wissen, welche Blutgruppe sie haben. Vielleicht noch dazu: ich habe “B +”.Mittlerweile bringe ich stolze 29 Lenze zustande und bin deshalb beinahe schon etwas geknickt, auch wenn die älteren Semester natürlich darüber nur lachen können. Á propos Semester: ich habe eine Weile Rechtswissenschaften studiert, was sich in der Folge auch auf die Konstruktion und Länge meiner Sätze ausgewirkt hat. Natürlich versuche ich mich hierbei etwas zu beschränken. Mein Studium hat mich in die doch recht angenehme Stadt Münster verschlagen, der ich auch im Referendariat weiter die Treue halte. Sie ist auf jeden Fall etwas größer als meine Heimat- und Geburtsstadt Hameln, jedoch auch nicht ganz so anonym, wie eine “richtige” Großstadt. Münster wird von meinen Kommilitonen, vornehmlich aus dem Ruhrgebiet, müde belächelt; für mich jedoch ist es eine gelungene Mischung aus einer ruhigen Kleinstadt und einer mit verschiedenen Ausgehmöglichkeiten bestückten Großstadt. Früher habe ich schon mehr Sport betrieben als heute, obwohl manche Sportschießen z.B. nicht als Sport bezeichnen würden. Wer dieses jedoch einmal richtig betrieben hat und Schießen nicht nur mit Schützenfesten auf dem Dorfe und etwaigen Saufgelagen in Verbindung bringt, wird schnell erfahren, dass mehrmaliges Training die Woche, Stützpunkttraining, Wettkämpfe etc. doch einer Sportart recht nahe kommen. Auch ansonsten habe ich mich eher dem Sport gewidmet, der z.B. in der Schule etwas unterrepräsentiert ist. So bin ich auch langjähriger Sporttaucher im Hamelner Tauch-Club und habe auch eine Zeit lang Radball gespielt. Radball wird den meisten absolut nichts sagen, aber vielleicht finde ich ja mal Zeit etwas mehr über diesen, meiner Ansicht nach, interessanten Sport zu schreiben. Dafür habe ich nun das Laufen für mich entdeckt und versuche so meiner Pfunde Herr zu werden und dem gelegentlichen Konsum von ungesundem Essen und Alkohol entgegenzuwirken.
Speziell zum Netztagebuch ist zu sagen, dass hier natürlich für den gewieften Hobbypsychologen und -analytiker viel über mich zu erfahren ist. Schon allein, dass ich eine Netzaffinität habe und weiß, wie man einen Rechner einschaltet. Auch sind alle zukünftigen und gegenwärtigen Arbeitgeber, Freunde, Feinde, Nachbarn, was auch immer eingeladen durch das Netztagebuch meine schrecklichsten Abgründe und Verfehlungen zu archivieren und im Falle einer Kandidatur für höhere Ämter, die Verleihung eines Nobelpreises oder Ähnliches gegen mich zu verwenden. Viel Spaß.
Dieser kurze Anriss muss momentan genügen, wird aber sicherlich fortgesetzt. |