Artikel-Schlagworte: „Netz“

Ende?!?

Montag, 10. August 2009

Mit der mündlichen Prüfung vor nicht allzu langer Zeit ist meine Referendarzeit zu Ende gegangen. Ein wenig werde ich diese Seite in der aktuellen Form wohl noch im Netz stehen lassen. Vielleicht ist für den einen oder anderen noch eine nützliche Information enthalten. Über kurz oder lang werde ich mir aber etwas anderes überlegen, da die hier angebotenen Informationen doch schnell veralten. Eine historische Seite möchte ich jedoch nicht betreiben. Davon gibt es schon genügend. Omnis fert tempus, pariter rapit omnia tempus.

Einfache Verschlüsselung auch für Web.de & Co.

Freitag, 3. Oktober 2008

Hier hatte ich ja bereits etwas zur Verschlüsselung von elektronischen Nachrichten mittels GnuPG gesagt.

Manche benutzen aber auch Programme von Web.de, GMX & Co. im Netz, um ihre Nachrichten zu verschicken. Hierfür gibt es jetzt eine Erweiterung für Firefox: FireGPG.

FireGPG klinkt sich so in Firefox ein, dass man bei installiertem GnuPG einfach mittels Markieren und Rechtsklick Texte ver- und entschlüsseln kann. Kein umständliches Arbeiten über die Zwischenablage. Eine kurze bebilderte Erklärung dazu findet sich hier.

FireGPG kann man aber nicht nur für die E-Brief-Dienste im Netz verwenden. Auch für andere Eingabefelder, wie Kommentare in Netztagebüchern oder Kontaktformulare, ist die Erweiterung verwendbar.

Meinen öffentlichen Schlüssel für dieses Netztagebuch findet Ihr übrigens auf der Seite GnuPG-/PGP-Schlüssel.

Deutsche juristische Netztagebücher

Sonntag, 29. Juni 2008

Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass ich bei den “GermanBlawgs” aufgenommen wurde. Vielen Dank dafür.

Die “GermanBlawgs” sind mittlerweile über 200 Netztagebücher über juristische Themen. Um die Sache einfacher zu gestalten, gibt es hier eine OPML-Datei abzurufen. Was wiederum eine OPML-Datei ist, wird für diejenigen, die es noch nicht wissen, hier beschrieben.

Interessante Suchanfrage

Donnerstag, 3. Januar 2008

Eben gerade sehe ich, dass jemand im Dezember 2007 mit einer interessanten Suchanfrage auf meine Seite gekommen ist:

wie sieht eine Diplom-Jurist urkunde

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Falscher Jurist, auch hier

Update: Auch im Februar 2008 hatte ich wieder eine ähnliche Anfrage:

wie sieht eine diplomjurist urkunde aus

Ich werde natürlich kein Bild von der Urkunde hier veröffentlichen (Ich halte es da lieber mit Mt 6, 13.). Soviel kann ich aber sagen: Sie sieht wesentlich schmuckvoller aus als das puristische Zeugnis über die bestandene erste juristische Staatsprüfung. Da lohnt sich doch die Investition von 50 €.

Wikipedia-Artikel werden am Telefon vorgelesen

Freitag, 26. Januar 2007

Wie das Handakte WebLAWg aufgrund mediaNRW berichtet, wurde der Dienst “Pediaphon” nun ausgebaut, so dass er auch unterwegs mit dem Mobiltelefon zu erreichen ist.

Bei “Pediaphon” kann man sich einzelne Artikel der freien Enzyklopädie “Wikipedia” durch eine rechnergenerierte Stimme vorlesen lassen. Die logische Erweiterung des Dienstes war es nun, dass man eine Kurznachricht von einem Mobiltelefon mit dem gewünschten Stichwort an eine Nummer schickt, um dann zwei Minuten später eine andere Nummer anzurufen und sich den entsprechenden Artikel vorlesen zu lassen.

Dieser Dienst mag ansich seine Berechtigung haben. Für Blinde, die schnell etwas ohne Bildschirmlesegerät nachschauen möchten, als Telefonhilfe bei Günther Jauch oder ähnlichem. Allerdings denke ich, dass dieser Dienst gegen die “GNU Free Documentation License” (“GFDL”) verstößt. Während sich auf den Seiten im Internet noch ein entsprechender Hinweis auf diese Lizenz findet, ist dieses, selbstverständlich systembedingt, bei der Wiedergabe über das Telefon nicht der Fall. Die “GFDL” verlangt nun einmal unter Punkt 2

You may copy and distribute the Document in any medium, either commercially or noncommercially, provided that this License, the copyright notices, and the license notice saying this License applies to the Document are reproduced in all copies, and that you add no other conditions whatsoever to those of this License…

also, dass auch die Lizenz in allen Kopien reproduziert wird. Das ist meiner Ansicht nach die Krux mit der “GFDL”. Wie will man dieser bei einer solchen Sprachübertragung gerecht werden? Die “GFDL” wurde eben für Schriftstücke (Handbücher et cetera) geschaffen. Schade finde ich es allerdings, dass nicht zumindest am Ende des am Telefon vorgelesenen Artikels auf die “GFDL” hingewiesen wird (Ich habe es einmal ausprobiert).